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Aufstehen statt Hinnehmen - Gegen Fremdenfeindlichkeit

 

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuß (ANG) stellen gemeinsam besorgt fest, dass in Deutschland Menschen zunehmend wegen Herkunft, Religion, Geschlechts oder sexueller Orientierung diskriminiert werden. Solche Diskriminierungen sind kein Randproblem; sie sind weder jugendspezifisch noch regional auf Ostdeutschland begrenzt. In einer Migrationsgesellschaft wie der deutschen, in einer Gesellschaft, in der sich Werte schnell verändern, müssen die Menschen besonders tolerant miteinander umgehen. Rassistische Äußerungen und Gewalttaten, so genannte Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus haben hier keinen Platz, wie sie auch nirgendwo anders etwas zu suchen haben!

 

Verantwortung wahrnehmen

 

Deshalb sind alle Demokratinnen und Demokraten aufgefordert, sich gegen jede Form von Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus wie gegen alle anderen Formen der Diskriminierung zu stellen. Politische Verantwortungsträger und alle Bürgerinnen und Bürger müssen „Gesicht zeigen“ für mehr Demokratie und Toleranz in Deutschland und Europa!

Nicht nur Gesellschaften, sondern auch Unternehmen werden immer internationaler. So arbeiten auch in unseren Betrieben Menschen aus allen Ländern, unterschiedlicher Religionen, Frauen und Männer zusammen. Für eine solche Zusammenarbeit sind gegenseitiger Respekt und Toleranz notwendig. Auch in den Unternehmen der Ernährungswirtschaft haben Rassismus, Sexismus und andere Formen der Diskriminierung nichts zu suchen. Wir wollen dies deutlich machen und haben deswegen die Initiative„Gemeinsam für Toleranz“ gegründet. Diese Initiative zeigt, wie ein tolerantes Miteinander in der Arbeitswelt möglich ist. Wir helfen Personalbüros und Betriebsräten mit unterschiedlichen Materialien dabei, vor Ort in den Betrieben kontinuierlich an einem Klima der Toleranz zu arbeiten.

 

Eine Initiative von ANGNGG und DEHOGA.

 

NEWS

Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt

Schweigeminute

In einem gemeinsamen Aufruf bitten die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) um Beteiligung an einer bundesweiten Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt: 

Schweigeminute: 23. Februar 2012, 12.00 Uhr.  

 

Together is better
Unter diesem Motto führten die Auszubildenden des Maggi-Werkes in Singen eine Länderwoche in ihrer Kantine durch.
Die Jugendlichen gestalteten im September bei einem Neueinsteigerseminar, welches von der Maggi-JAV in Zusammenarbeit mit der NGG organisiert wurde, Tischkärtchen und Plakate. Nicht nur die Kreativität war gefordert, sondern auch die Teamarbeit. Und dies das ganze Wochenende über. Auch Teamspiele gehörten zur Tagesgestaltung.

 

Ein Gutes Beispiel aus der Praxis:

85 Gastwirte in Regensburg sagen: "Keine Bedienung für Nazis" Weitere Infos hier.

 

„Gemeinsam für Toleranz“
Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Bundesverband) tritt der gemeinsamen Initiative von ANG (Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuß) und NGG (Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten) bei.  Hier weiter lesen

 

Wettbewerb: "Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz": Gesucht werden Unternehmen, Behörden und öffentliche Einrichtungen, die in ihrer eigenen Belegschaft durch Personalrekrutierung und Personalentwicklung gezielt das Potenzial der kulturellen Vielfalt nutzen. Dieser Wettbewerb wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Integration, Migration und Flüchtlinge ausgeschrieben und ist mit insgesamt 30.000 EUR dotiert. Informationen finden Sie hier.

Im Oktober fand dann endlich die Kantinenländerwoche statt. Dabei wurden an jedem Tag der Woche landestypische Gerichte angeboten.
Die angebotenen Länderspezialitäten kamen aus: Italien, Tunesien, Thailand, Mexico und Indien.
Die zuvor gestalteten Tischkärtchen und Plakate wurden dann den Ländern entsprechend auf die Tische der Kantine gestellt. Auf diesen Tischkärtchen waren Informationen zu lesen wie z.B. die Einwohnerzahlen, Sehenswürdigkeiten, Religionen, Währung, Sprache und vieles mehr.
Ziel dieser Woche war es, die Idee der „Initiative für Toleranz“ im Betrieb einzuführen.
Weitere Aktionen um die Toleranz im Betrieb zu fördern sind schon in Planung.
 

 

 

 

Handeln im Betrieb

Aufruf gegen Fremdenfeindlichkeit: Hier finden Sie weitere Informationen über eine Möglichkeit zum Handeln für Toleranz im Betrieb.

 

Wettbewerb

 

Bereits zum vierten Mal schreibt der Verein „Mach meinen Kumpel nicht an!“ e.V. den Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ aus. Alle Schülerinnen und Schüler von Berufsschulen, Beschäftigte aus Betrieben und Verwaltungen und Mitglieder von Gewerkschaften sind aufgerufen gegen Ausgrenzung, Rassismus und für Gleichberechtigung in der Arbeitswelt einzusenden. Der Flyer zum Herunterladen: Hier.

 
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